Die meisten Plaketten, die ich anfertige, überstehen Reisen gut – sie sind klein, bewusst robust, gebaut, um einen Koffer und eine Wand zu überstehen. Aber kurz vor Silvester 2025, gegen Ende eines Jahres, in dem insgesamt sechzehn davon rund um die Welt platziert wurden, zerbrach eine der Plaketten, die ich bei mir trug. Nicht dramatisch, nicht so, dass sie völlig ruiniert war, aber genug, dass sie nicht mehr die saubere, ganze Form hatte, mit der sie begonnen hatte.

Ich hätte sie beiseitelegen und eine andere anfertigen können. Stattdessen betrachtete ich das zersprungene Stück und dachte: Das kommt der Wahrheit näher, als es eine makellose Plakette je könnte.

Diese Plakette fühlt sich an wie wir: zerbrochen nach dem Verlust eines Kindes, das wir nie kennenlernen durften. Im neuen Jahr wünsche ich uns die Kraft, an unseren zerbrochenen Teilen festzuhalten und uns selbst zu erlauben, zu leben, zu fühlen, uns zu verändern und zu glauben.

Das ist der Gedanke, den ich mit ins neue Jahr nahm, und er ist mir seitdem geblieben. Ein Verlust wie dieser lässt einen nicht in derselben Form zurück, die man vorher hatte – es gibt keine Version von Heilung, die jedes Teil genau dorthin zurücklegt, wo es war. Was bleibt, ist etwas, das noch immer zusammenhält, seine Aufgabe noch immer erfüllt, noch immer sagt, was es sagen muss, auch wenn die Risse sichtbar sind, wenn man genau hinsieht.

Ich glaube, das gilt auch für das meiste von dem, was wirklich hilft. Selten ist es die polierte, unversehrte Version von irgendetwas – einer Plakette, einem Satz, einer Freundschaft –, die am Ende das Gewicht trägt. Es ist die Version, die etwas durchgemacht hat und trotzdem noch steht. Was nach so einem Verlust wirklich hilft, ist selten ordentlich, und die Freunde, denen ich zutraue, bei mir in der zerbrochenen Version eines Jahres zu sitzen, sind dieselben, an die ich jeden verweisen würde, der fragt, wie man eine trauernde Freundin unterstützt. Diese zerbrochene Plakette war einfach die klarste Erinnerung daran, die ich seit Langem hatte.

Danke an alle, die mir geholfen haben, mich weniger allein zu fühlen dabei, dieses eine Stück, zerbrochen wie es war, mit ins neue Jahr zu nehmen. Große Umarmungen an euch alle, wo immer eure eigenen zerbrochenen Teile gerade sind – möget ihr die Kraft finden, sie trotzdem weiter zu halten.

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