Manche Wochen bringen eine Stadt. Die letzte Augustwoche bis in den frühen September 2026 brachte vier — Berlin, Bremen, Bremerhaven und Hannover, eine nach der anderen, in der Art von Etappe, die die deutsche Reise dieses Projekts weniger wie eine Reihe einzelner Fahrten und mehr wie eine lange, durchgehende erscheinen lässt.

Berlin kam zuerst, am 23. August, einer von mittlerweile mehreren Besuchen der Stadt — sie ist still zu einem der Orte geworden, zu denen das Projekt am häufigsten zurückkehrt. Von dort ging es weiter nach Bremen, einem ruhigeren Zwischenstopp, und dann nach Bremerhaven für etwas anderes: Die Tafel wurde bei einem echten Kunstfestival gezeigt, bei @artspace_bremerhaven, statt allein an einer Straßenecke zurückgelassen zu werden.

Bremerhaven. Kunstfestival @artspace_bremerhaven.

Als Nächstes kam Hannover, angebracht in der Linden Street Art Gallery — ein Name, den ich einmal tatsächlich falsch zugeordnet hatte, als ich ein Foto davon mit London verwechselte, bevor mich die Bildunterschrift korrigierte. Diesmal gab es keine Verwechslung: ein bewusster Halt an einem echten, aktiven Straßenkunst-Ort, genau dort, wo ein Projekt wie dieses hingehört.

Die Woche endete wieder in Berlin, wo eine Tafel entstand — gefühlt schon das vierte oder fünfte Mal allein in dieser Stadt. Als die Woche vorbei war, hatten vier Städte in einem Land eine ganze Woche keramischer „5=3“ aufgenommen, geklebt an Wände, die einige hundert Kilometer voneinander entfernt lagen, jede von denselben müden, kleberfleckigen Händen angebracht.

Bei Reisen wie dieser merke ich auch, wie sehr dieses Projekt über alles hinausgewachsen ist, was ich zu Beginn hätte planen können. Basel hat mich gelehrt, dass ein fehlendes Schild oder eine leere Klebetube nichts aufhalten muss — irgendetwas findet sich immer — und Deutschland, Stadt für Stadt in einer einzigen Woche, hat mich das Gegenteil gelehrt: Manchmal gibt es mehr Schwung, als eine einzelne Person allein mithalten kann. Ich finde es immer noch seltsam und ein wenig wunderbar zu beobachten, wie eine private, persönliche Gewohnheit zu etwas mit einer eigenen Geografie wird.

Wochen wie diese sind anstrengend, im besten Sinne. Sie sind, glaube ich, auch der klarste Beweis dafür, dass dieses Projekt aufgehört hat, eine einzelne Geste zu sein, und zu etwas geworden ist, das eher einer Gewohnheit gleicht — einer, die immer wieder neue Wände in neuen Städten findet, schneller, als ich manchmal mithalten kann.

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